Wien (OTS) – Die aktuellen Berichte der „Kronen Zeitung“ über die MA
11 und die
Millionen-Zahlungen an private Trägervereine zeigen für
Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei, Markus Figl neuerlichen
dringenden Aufklärungsbedarf. „Ineffizienz, steigende Kosten, während
gleichzeitig gegen einen Trägerverein wegen schweren Betrugs
ermittelt wird. Das ist ein untragbarer Zustand“, betont Figl.
Besonders stößt Figl sauer auf, dass trotz laufender
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen Millionenzahlungen fließen,
obwohl das System der privaten Unterbringung zunehmend zum Fass ohne
Boden verkommt. Während die zuständige Neos-Stadträtin Bettina
Emmerling die massive Kostensteigerung unter anderem mit Tarif- und
Inflationsentwicklungen rechtfertigt, bleiben elementare Fragen zur
tatsächlichen Leistungserbringung offen. „Bei all diesen
Ungereimtheiten und dubiosen Strukturen stellt sich drängend die
Frage, ob die Steuergelder tatsächlich bei den Kindern ankommen oder
in dunklen Kanälen versickern. Es braucht hier einen konsequenten
Aufklärungswillen statt weiteren Beschwichtigungen“, so Figl weiter.
Die Wiener Volkspartei werde die Vorgänge rund um die MA 11
weiter konsequent aufdecken und jede Ungereimtheit hinterfragen. „Wir
werden nicht locker lassen, bis die Strukturen dieser Vereine und die
Geldflüsse vollständig aufgeklärt sind. Es geht hierbei um Kinder und
um Millionen an Steuergeld – hier darf es keine blinden Flecken
geben“, so Figl abschließend.