Wien (OTS) – „Nur Ja heißt Ja. Das sollte im Jahr 2026 eine
Selbstverständlichkeit
sein. Dass wir darüber überhaupt noch diskutieren müssen, liegt auch
daran, dass es innerhalb der ÖVP noch keine gemeinsame Position
gibt“, sagt SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz zur heutigen Forderung
von Justizministerin Anna Sporrer nach einer Reform des
Sexualstrafrechts. ****
„Seit einem Jahr warten wir auf eine klare Entscheidung. Dabei
ist längst klar: Frauen und Mädchen brauchen einen starken Schutz
ihrer sexuellen Selbstbestimmung. Wenn eine Frau aus Angst erstarrt
und sich nicht wehren kann, darf das niemals als Zustimmung gewertet
werden“, so Schatz.
„Europa zeigt längst, dass das Konsensprinzip funktioniert. Und
auch innerhalb der ÖVP gibt es wichtige Stimmen, die sich klar für
‚Nur Ja heißt Ja‘ aussprechen. Das zeigt: Die Bereitschaft für diesen
wichtigen Schritt ist da. Jetzt gilt es, diese Stimmen
zusammenzubringen und gemeinsam eine gute Lösung auf den Weg zu
bringen“, betont die SPÖ-Frauensprecherin.
„Ich lade die ÖVP ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen. Bei
einem so wichtigen Thema für den Schutz vor sexueller Gewalt sollten
wir das Verbindende vor das Trennende stellen. Es geht um
Selbstbestimmung und um ein klares Signal an alle Frauen und Mädchen:
Deine Grenzen zählen. Und Zustimmung braucht ein Ja“, so Schatz
abschließend. (Schluss) eg/ls