Einleitung: Die KI-Sensation bei Verbund AG
Am 23. Februar 2026 wurde bekannt, dass die Verbund AG, Österreichs größter Energieversorger, auf eine europäische KI-Lösung setzt, die nicht nur ihre internen Prozesse revolutioniert, sondern auch die gesamte Energiebranche in Aufruhr versetzt. Die Rede ist von der virtuellen Assistentin Polly, die seit über einem Jahr im Einsatz ist und die Arbeit von mehr als 3.500 Mitarbeitern unterstützt.
Was ist Polly und warum ist sie so wichtig?
Polly ist eine virtuelle Assistentin, die auf der Basis von MyGPT entwickelt wurde. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, das komplexe Regelwerk der Energiebranche zu durchforsten und relevante Informationen in Sekundenschnelle bereitzustellen. Dies ist besonders wichtig für ein Unternehmen wie Verbund, das 132 Wasserkraftwerke betreibt und rund eine halbe Million Endkunden in Österreich mit Strom versorgt. In einer Branche, die strengen regulatorischen Vorgaben unterliegt, ist es entscheidend, dass Entscheidungen auf einer soliden Informationsbasis getroffen werden.
Die Rolle von Leftshift One
Die Entwicklung von Polly wurde in Zusammenarbeit mit dem steirischen Start-Up Leftshift One realisiert. Dieses Unternehmen hat sich auf maßgeschneiderte KI-Lösungen spezialisiert und ist in der Lage, enorme Datenmengen effizient zu verarbeiten. Leftshift One hat bewiesen, dass nicht nur amerikanische oder chinesische Unternehmen in der Lage sind, KI-Innovationen zu schaffen. Stefan Horn, CEO von Leftshift One, betont: „Mit MyGPT haben wir eine Basis geschaffen, mit der wir es jedem unserer Kunden ermöglichen, zielsicher auf ihr vorhandenes Wissen zuzugreifen.“
Historische Entwicklung der KI in der Energiewirtschaft
Die Nutzung von KI in der Energiewirtschaft ist keine neue Errungenschaft, aber die Integration solcher Technologien hat in den letzten Jahren exponentiell zugenommen. Schon in den frühen 2000er Jahren begann man, KI-Systeme zur Vorhersage von Energiebedarf und zur Optimierung von Netzwerken einzusetzen. Der Unterschied zu heute liegt in der Geschwindigkeit und Präzision, mit der moderne KI-Systeme arbeiten. Während früher stundenlange Berechnungen erforderlich waren, können heutige Systeme wie Polly Informationen in Bruchteilen von Sekunden bereitstellen.
Vergleich mit anderen Bundesländern
Während die Verbund AG in Österreich Vorreiter in der Nutzung von KI ist, gibt es auch in anderen Bundesländern Initiativen, die auf ähnliche Technologien setzen. Zum Beispiel hat die Energie Steiermark begonnen, KI zur Überwachung ihrer Windkraftanlagen einzusetzen, was die Wartungskosten erheblich reduziert hat. In Tirol wird KI zur Optimierung von Wasserkraftwerken verwendet, um die Energieeffizienz zu steigern.
Auswirkungen auf die Bürger
Für die Endverbraucher bedeutet der Einsatz von Polly vor allem eines: Zuverlässigkeit. Durch die optimierten Abläufe und die schnelle Informationsverarbeitung können Energieunternehmen wie die Verbund AG schneller auf Marktveränderungen reagieren und ihre Dienstleistungen entsprechend anpassen. Dies führt zu stabileren Strompreisen und einer besseren Energieversorgung. Ein fiktiver Experte, Dr. Max Mustermann von der Universität Wien, erklärt: „Durch den Einsatz von KI können wir nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch nachhaltigere Entscheidungen treffen, die letztlich den Verbrauchern zugutekommen.“
Die Zukunft der KI in der Energiebranche
Die Integration von KI in die Energiewirtschaft steht noch am Anfang. In den kommenden Jahren wird erwartet, dass KI nicht nur zur Optimierung von internen Prozessen eingesetzt wird, sondern auch zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. So könnten beispielsweise dynamische Preismodelle entwickelt werden, die es den Verbrauchern ermöglichen, ihren Energieverbrauch in Echtzeit zu steuern und Kosten zu sparen.
Politische Zusammenhänge und Abhängigkeiten
Die Nutzung von KI in der Energiewirtschaft ist nicht nur eine technische, sondern auch eine politische Entscheidung. Die österreichische Regierung unterstützt den Einsatz solcher Technologien, um die Energieeffizienz zu steigern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren. Gleichzeitig gibt es jedoch auch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Datensicherheit. Die Politik steht vor der Herausforderung, ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Sicherheit zu finden.
Fazit: Ein Blick in die Zukunft
Polly ist mehr als nur eine virtuelle Assistentin – sie ist ein Symbol für den Wandel in der Energiebranche. Durch die Nutzung von KI-Technologien wie MyGPT wird die Verbund AG nicht nur ihre internen Abläufe optimieren, sondern auch einen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in Österreich leisten. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die Integration von KI weiterentwickelt und welche neuen Möglichkeiten sich daraus ergeben.
Die Quelle dieser spannenden Entwicklungen ist die Pressemitteilung von GRÜNBERGER & PARTNER, die am 23. Februar 2026 veröffentlicht wurde.