Der Ort, an dem man arbeitet, und der Standort der Geschäftsadresse müssen nicht übereinstimmen. Bei einer geschäftlichen Adresse landen jedoch einige wichtige Dokumente und diese beschreibt indirekt auch das eigene Business. Eine Geschäftsadresse kann helfen, Privates von Beruflichem zu trennen, vor allem für alle die im Home Office arbeiten oder oft mobil unterwegs sind. Eine Geschäftsadresse kann aber auch die ideale Gelegenheit sein, ein „Virtual Office“ einzurichten. Vor allem dann, wenn das eigene Büro noch zu teuer ist. Aber auf was genau sollte man achten, wenn man eine Geschäftsadresse mietet?

Standort der Geschäftsadresse sollte nicht unterschätzt werden

Egal, ob man das möchte oder nicht, die Geschäftsadresse sagt einiges über das Business und den Unternehmer aus. Je nachdem, wo die geschäftliche Adresse liegt, können sich Kunden und Partner in Bild machen. Das lässt sich leicht mit der Zugehörigkeit von Ländern und Städten vergleichen. Man schreibt einer Person aus Berlin andere Eigenschaften zu als jemanden aus Stuttgart. Eine Geschäftsadresse mit dem passenden Ort kann sogar zu so etwas wie einem Statussymbol für viele werden und das Vertrauen von Kunden und Partnern gewinnen.

Aber bei der Auswahl einer Geschäftsadresse geht es nicht nur um Prestige. Die Adresse sollte im ersten Schritt seriös wirken, da nicht nur viel Post mit wichtigen Dokumenten dort landet, sondern diese öffentlich angeführt wird. Unter anderem muss diese Adresse im Impressum der Firmenwebsite stehen oder auch beim Handelsregister angegeben werden.

Wichtige rechtliche Hinweise zur Geschäftsadresse

Die Geschäftsadresse ist für das Unternehmertum eine besonders wichtige Komponente. In vielen verschiedenen Gesetzesauszügen kommt die Geschäftsadresse vor, wie zum Beispiel im Steuergesetz, im Handelsgesetzbuch, in der Gewerbeordnung und im Telemediengesetz, welches mit der Impressumspflicht zusammenhängt. Das bedeutet aber auch, dass die Geschäftsadresse Frankfurt bestimmte Anforderungen erfüllen muss, damit sie ihre Gültigkeit behält. Einer der wichtigsten Punkte ist eine verlässliche, rasche und einfache Kommunikationsmöglichkeit, die unbedingt gewährleistet sein muss. Es reicht also nicht aus, einfach nur ein Postfach zu mieten, mit dem der Unternehmer so gar nichts zu tun hat, und diese als geschäftliche Adresse anzugeben. Sehr schnell erweckt man den Eindruck einer Briefkastenfirma und das seriöse Auftreten ist dahin.

Besteht die Geschäftsadresse aber zusammen mit einem virtuellen Büro, dann ist es auch aus rechtlicher Sicht in Ordnung. Denn dort wird die Post angenommen und der Unternehmer kann diese jederzeit dort holen. Zudem sind virtuelle Büros auch mit anderen essentiellen Dingen ausgestattet, wie beispielsweise einem Telefon- und Faxservice und man ist immer per Mail erreichbar.

Standort der Geschäftsadresse – Wo kann sich dieser befinden?

Viele Unternehmer, die eine Geschäftsadresse anmieten wollen, fragen sich wo der beste Standort ist. Der Klassiker ist noch immer ein angemietetes Büro, aber vor allem junge Unternehmer und Start-Ups haben zu Beginn ihrer Karriere Schwierigkeiten, ein eigenes Büro zu finanzieren. Viel beliebter sind Dienste, die virtuelle Büros anbieten oder Business Center, wo verschiedene Tarife ausgehandelt werden können. Aber auch ein Co Working Space kann als Geschäftsadresse genutzt werden. Wie genau das funktioniert, muss mit dem jeweiligen Manager besprochen werden. Es ist aber auch möglich, das eigene Home Office als Geschäftsadresse zu verwenden. Viele Unternehmer empfinden diese Variante nicht ansprechend, da Berufliches und Privates nicht getrennt werden kann und auch Kunden, Partner und Besucher der Firmenwebsite die private Adresse kennen.

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